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Ausbildung Sankaran-Methode Berlin (Grundkurs)

18.01.19 bis 11.09.20


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Sankaran- oder Empfindungs-Methode

Das andere Lied in uns

Stress hat viele Gesichter und macht auf Dauer krank. Dabei hat Stress nicht so sehr damit zu tun, WAS in unserem Leben passiert – Arbeitsstress, Liebeskummer, Sorgen um die Kinder usw. –
sondern WIE wir die jeweilige Situation empfinden. Ein einfaches Beispiel, das sicher viele kennen: 

Sie sind zu einem wichtigen Termin unterwegs und dürfen auf keinen Fall zu spät kommen oder diesen gar verpassen. Leider gibt es gerade jetzt auf der sonst durchgängig befahrbaren Strasse einen Unfall, so daß Sie eine langwierige Umleitung fahren müssen oder es fallen aufgrund von Havarien die S-Bahn-Verbindungen aus. 

Was passiert in einem solchen Moment in Ihnen? Welche Gefühle, Emotionen oder tieferen Empfindungen löst eine solche Situation bei Ihnen aus?
Viele werden sicher ein diffuses Gefühl von Druck und Anspannung erleben – eben das, was gemeinhin Stress genannt wird. Wenn wir jedoch tiefer schauen, wird deutlich, daß genau die gleiche Situation sich in der Wahrnehmung verschiedener Menschen deutlich unterscheidet.

Der Eine empfindet vielleicht ein Gefühl von Schikane, ein Warum-passiert-mir-das-immer-wieder-Gefühl, ein Anderer hat das Gefühl dieser Situation hilflos und ohnmächtig ausgeliefert zu sein, als wäre da ein stärkerer Gegner, gegen den man nicht ankommen kann. Noch ein Anderer empfindet großen Stress bei dem Gedanken, dass durch das Verpassen des Termins ein gutes Job-Angebot flöten geht und seine finanziellen Sorgen weiterhin bestehen werden. Wieder ein Anderer kann sich in der gleichen Situation als Versager empfinden, während der Nächste gedanklich schon an Beschwerdebriefen und Erstattungsforderungen bastelt.

Und das sind nur wenige Beispiele einer Situation für deren Erleben es hundertfach mehr Möglichkeiten gibt.
Gehen wir noch einen Schritt weiter: Wenn Sie die Gefühle und Emotionen einfach und ohne zu urteilen wahrnehmen, wird sich eine tiefer liegende Schicht der Wahrnehmung offenbaren.

Derjenige der das Gefühl des Versagen hatte, wird bei genauerer Erforschung vielleicht ein einschnürendes oder erstickendes Gefühl feststellen, welches mit dem Versagensgefühl einhergeht, ein Gefühl eingezwängt zu sein und sich nicht aus eigener Kraft befreien zu können. Möglicherweise löst dieses Gefühl des Feststeckens Angst aus und es wird klar, dass das ein bekanntes Gefühl ist, was in allen als Streß empfundenen Situationen in seinem Leben auftritt -  sei es bei Termindruck, beim Sprechen in großen Gruppen, in Prüfungen oder im Flugzeug. Vielleicht offenbart sich im weiteren Verlauf das tiefer liegende Bild eines Babys, was den Geburtsprozess durchläuft und Schwierigkeiten hat, sich aus dem engen Geburtskanal zu befreien...

Sankaran-Methode

Auf der Grundlage der Homöopathie Hahnemanns hat sich in den letzten 2 Jahrzehnten von Indien aus durch konzentrierte Forschung vieler der besten internationalen Therapeuten eine großartige Richtung der Homöopathie immer mehr entwickelt und weltweit ausgebreitet. Sie wird Sankaran-Methode (nach dem Begründer und maßgeblichen Entwickler der Methode Rajan Sankaran) oder auch Bombay- oder Empfindungs-Methode genannt. 
Sankarans Idee der „zentralen Wahnidee“ revolutionierte die Homöopathie bereits in den 90iger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Demnach leidet jeder Mensch unter einer falschen Wahrnehmung der Realität, sozusagen einer falschen Brille, mit der er die Welt um sich herum wahrnimmt, eben seiner ganz eigenen „Wahnidee“. Diese Wahnidee ist meist mit einer so erlebten Ursprungssituation verbunden, also z.B. einer Situation, wo man verlassen wurde, einen geliebten Menschen verloren hat, das Versagen in einer Prüfung erlebt hat oder ähnlichem. Die Ursprungssituation ist nicht immer erinnerbar oder auffindbar, da sie vor dem eigenen bewußten Erleben, also z.B. während des Geburtsprozesses oder sogar jemandem aus einer früheren Generation passiert sein kann. Die Ursprungssituation, also das „WAS“ herauszufinden ist dabei nicht das Wesentliche, sondern WIE die Welt unbewußt durch diese Brille, mit dieser speziellen Färbung wahrgenommen wird und dadurch alle Handlungen von einer falschen Wahrnehmung der Realität geprägt werden. 
Sankaran nennt dieses letztlich krankmachende Energiemuster auch bildhaft „das andere Lied“, das in jedem Menschen neben seinem ganz eigenen menschlichen Lied schwingt, vergleichbar mit einem falschen, disharmonischen Ton in einem eigentlich harmonischen Musikstück.


Reise in die eigene Tiefe

Eine besondere Anamnesetechnik führt in eine seelische Tiefe, in der das andere Lied aufscheint, manchmal kann der Patient auch sein anderes Lied, das heißt die Substanz die er als homöopathisches Heilmittel benötigt, selbst beschreiben oder nennen. 
Um in die in den oben genannten Beispielen beschriebenen tieferen Schichten der Wahrnehmung zu gelangen, bedarf es eines fachkundigen Begleiters, eines in dieser Methode ausgebildeten Homöopathen oder einer Homöopathin. Es ist viel Fingerspitzengefühl und eine genaue Kenntnis der Erfahrungsebenen, auf denen sich der Patient befindet, nötig, um den Patienten auf seiner Reise in solche bildhaften Tiefen zu führen. Damit kommt diese Methode einigen modernen, spirituellen Richtungen der Selbsterforschung sehr nahe und berührt auch im Kern eine spirituelle Dimension. Was dort enthüllt wird, ist letzendlich nichts anderes als die spezifische Verblendung eines individuellen, abgetrennten Egos, was sich seine eigene Realität respektive „Wahnidee“ schafft.

Oft hat diese Art der tiefen Erforschung in der Anamnese allein schon einen transformierenden Effekt. Die Homöopathie ist jedoch eine Heilmethode und das Ziel ist ein Mittel mit der größten Ähnlichkeit (der Grundsatz der Homöopathie lautet „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“) zu dem aufscheinenden anderen Lied des Patienten zu finden. Dieses andere Lied ist dem Energiemuster eines anderen Wesens oder Stoffes im Universum ähnlich – dem eines Minerals oder Metalls, eines Tieres oder einer Pflanze. Wenn die ähnliche Energie, z.B. die der Biene, einem Menschen der ein "Bienen-Lied" in sich trägt, in Form von Globuli zugeführt wird, löscht es das krankmachende Energiemuster nach dem Hahnemannschen Ähnlichkeitsprinzip aus, und der Mensch kann wieder ganz in seine Lebenskraft und Gesundheit zurückfinden. Bei solch genauer Übereinstimmung (Ähnlichkeit) findet Heilung auf einer sehr tiefen Ebene statt, da die Grundannahmen der Ego-Realität erschüttert und transformiert werden.


Homöopathie der Zukunft

Mit dieser Methode ist es nicht nur möglich, auf der Grundlage einer viel genaueren Ähnlichkeit als bisher ein einziges sehr tief wirkendes Mittel zu verschreiben, auch der Schatz der homöopathischen Heilmittel erweitert sich dadurch auf viele Tausende, da praktisch alles, was im Universum vorkommt, als Heilmittel dienen kann. Es ist kein Zufall, daß diese Art der Homöoapthie im ausgehenden letzten Jahrhundert entwickelt und zu Beginn diese Jahrtausends nochmals verfeinert wurde. Sie paßt damit zu den in den letzten 20-30 Jahren verstärkt auftretenden schweren Erkrankungen (z.B. Autoimmunerkrankungen, MS, multiple Allergien usw.) da auch sie letzlich auf einer falscher Wahrnehmungen der Realität bzw. einem falschen Ton in unserem ureigensten göttlichen Lied basieren. Dass diese Methode schwerste Krankheiten heilen kann, hat sich bereits 1000fach, akribisch dokumentiert in zahlreichen Falldarstellungen vieler Kollegen weltweit, bewiesen. Die Sankaran-Methode steht damit als ein großer hoffnungmachender Stern am Himmel der Homöopathie.